Im Projekt ILEA-BASIS-T der Universitäten Flensburg, Würzburg und Leipzig wurden Fördermöglichkeiten zur Entwicklung der Literacyfähigkeiten von Kindern mit und ohne Behinderung im Elementar- und Primarbereich entwickelt.
Im Podcast „Bildung auf die Ohren“ des Deutschen Bildungsservers sprach Projektleiterin Dr.in Beatrice Rupprecht mit Moderatorin Christine Schumann darüber, wie Übergänge von der Kita in die Grundschule für Kinder mit großen Lern- und Entwicklungsherausforderungen gelingen können und wie ILEA-BASIS-T bei der Entwicklung der Materialien vorgegangen ist. Ziel dabei sei es gewesen, ein Instrument zu entwickeln, „das Diagnostik und konkrete Förderideen kombiniert, damit Fachkräfte nicht mit Ergebnissen allein gelassen werden.“ Deswegen wurden die pädagogischen Fachkräfte auch direkt eingebunden, „von ersten Entwürfen über Testphasen bis zur finalen Fassung“, so Rupprecht. Deren Rückmeldungen seien sehr wichtig gewesen, da die Förderinstrumente für den KiTa-Alltag konzipiert wurden. In diesem gäbe es nämlich „zahlreiche Anlässe“ zur Literacyförderung erläuterte Rupprecht.
Die Materialien des von September 2021 bis August 2024 innerhalb der Förderlinie „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“ finanziell unterstützten Projekts sind in der Bildungspraxis gut angekommen. Tests und Validierungsstudien zeigten deren Wirksamkeit. „Zudem berichten Fachkräfte, dass die Kinder den Übergang gut geschafft haben und sicher in der Grundschule angekommen sind“, erzählte Rupprecht.
Das ganze Gespräch kann hier nachgehört werden:
https://www.bildungsserver.de/podcast.html?podcast_id=956
Mehr Informationen zu ILEA-BASIS-T gibt es auf der Projektseite:
https://forschung-inklusive-bildung.de/fruehe-bildung/ilea-basis-t/