19. Juni 2026

Videovignettenbasierte Materialien zur förderbezogenen Diagnostik für die Ausbildung von Lehrkräften an inklusiven beruflichen Schulen

Im Schein einer stilisierten Schreibtischlampe ist das Logo "DIA-LIBS" zusehen. Darunter steht "Transfer in der inklusiven Bildung (InkBiTransfer)" und die Logos "Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung" und "BMBFSFJ"

Die Umsetzung inklusiver Bildung an beruflichen Schulen erfordert Lehrkräfte, die individuelle Lernvoraussetzungen und Förderbedarfe erkennen und gezielt berücksichtigen können. Im BMBF-geförderten Projekt DIA-LIBS (2021–2024) wurden hierzu Videovignetten und Begleitmaterialien zur förderbezogenen Diagnostik entwickelt, die über eine frei zugängliche Microsite bereitgestellt werden.

Das Verbundprojekt TIBSS – Transfer in Inklusive Berufliche Schulen Sichern knüpft an diese Vorarbeiten an. Ziel ist es, den Transfer der im Projekt DIA-LIBS entwickelten Microsite und Materialien in die Lehrkräfteaus- und -fortbildung zu ermöglichen und wissenschaftlich zu begleiten. Gemeinsam mit Lehrkräften, Seminarleitungen, Fortbildner:innen, Schulleitungen und weiteren Akteur:innen der Lehrkräftebildung wird das Angebot auf seine Praxistauglichkeit geprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Darüber hinaus untersucht TIBSS die Bedingungen, Prinzipien und Wirkungen des Transfers von Videovignetten in der beruflichen Lehrkräftequalifizierung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in phasenspezifische Transferkonzepte für die Lehrkräftebildung überführt. Ergänzend sollen überregionale Netzwerke lehrkräftebildender Einrichtungen ausgebaut sowie die Ergebnisse über Publikationen, Tagungen und Workshops einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zum Projekt DIA-LIBS
Zum Projekt DIA-LIBS im BMBFSJ-Themenfinder

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